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EVENT

 

   
    November 2012 in Russland

Besuch des Frontabschnitts der 9. Kompanie von IR 278 der 95. ID bei Rshew.
Siehe Leseprobe "Übernahme der Stellungen bei Rshew" und "Stosstruppunternehmen Wien".

 

Im Büro der Patriotischen Gesellschaft am Memorial in Rshew. Links der exzellente Frontbogenspezialist Sergei Petuchov und sitzend die famose Galina Chmylkowa. Sie erlebte als Kind den  Einmarsch der Deutschen in Rshew.

 

Mit Sergei, Stellungskarte und  Satellitenkompass auf der Suche nach der Stellung der 9. Kompanie.

 

Nachschubweg durch den Wald.

 

Deutscher Schützengraben, mit Wasser, Eis und Schnee aufgefüllt.

 

Das Deckungsloch der Maschinengewehrgruppe. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass ich die Stellung von Clemens gefunden hatte. Genau 70 Jahre nach seinem 21. Geburtstag, den er im Graben erlebt hatte, stand ich an gleicher Stelle.

 

Verrostete alte Munitionskiste der Deutschen.

 

Seit 20 Jahren werden die Knochen der deutschen und russischen Gefallenen im Frontbogen exhumiert und auf einem deutschen und russischen Friedhof in Rshew beigesetzt. Von den 400000 gefallenen deutschen Soldaten konnten jedoch nur 25 000 Soldaten identifiziert werden. Ihre Namen stehen alphabetisch eingemeißelt auf Steinplatten.

 

Mit dem russischen Militärhistoriker Oleg Kondratschew , dessen Vater ebenfalls als Soldat an der Front war. Kondratschew veröffentlichte ein Buch über die Gefechte im Rshewer Frontbogen aus russischer Perspektive. (Das Buch ist ins Deutsche übersetzt).

 

 

 

 

   
Juli 2012 in der Normandie

Besuch von zwei Kriegsschauplätzen der 84. Infanterie-Division im Raum Falaise.
Siehe Leseprobe "Normandie".

 

Beauficel

Nach dem Scheitern von "Unternehmen Lüttich" (Battle of Mortain) gibt Feldmarschall von Kluge am Abend des 8. August 1944 den Befehl zum Rückzug. Am 10. August 1944 steht die 84. ID bei Perriers en  Beauficel - Beauficel - Vengeons.
 

Das stark zergliederte Hügelland bei Beauficel.

 

Heckenweg

 

Hohlweg

Beide Fotos zeigen die typischen bocage-Wege - hier bei Beauficel - , die ein Agieren der Panzer auf freier Flur unmöglich machen.
Auch für Infanteristen ist ein Überblick unmöglich. Einziger Vorteil: gute Deckung.

 

Auf dem Hochplateau von La Beaugeardière bei Beauficel kann man bis Avranches blicken.
In dem Flachland  davor fand das "Unternehmen Lüttich" (Battle of Mortain) statt.

 

Bombentrichter im Wald von La Beaugeardière bei Beauficel.
Die Bombentrichter stammen von der alliierten Luftwaffe.

 

 

Kessel von Falaise - Forêt de Grande Gouffern

Am 20. August 1944 befindet sich die 84. ID im Forêt de Grande Gouffern.
Sie versteift den Absetzkanal durch das Nadelöhr Trun - St. Lambert auf der Innenseite des Kessels.
Wie alle Infanterie-Divisionen des LXXXIV. Armeekorps erhält die 84. ID keinen Absetzbefehl und bleibt im Kessel mitsamt ihres Generals Erwin Menny gefangen. Hauptmann Hartwig, der Bataillonskommandeur von Clemens, gelingt die Flucht aus dem Kessel.
 

Forêt de Grande Gouffern
Hier ist die Straße D246 zu sehen, auf der die Alliierten aus Richtung Trun eindringen, um den Fluchtkanal abzuriegeln.

 

Alte Eiche am Straßenrand, in der Soldaten ihre Initialen eingeritzt haben.
Dahinter setzt sich der Wald von Grande Gouffern fort, in dem die Soldaten der 84. ID abgeriegelt sind.

 

Dichtes Unterholz aus Farn, Gestrüpp, Baumleichen und Bombentrichtern.

 


Ideal zum Abtauchen der eingekesselten Soldaten, so lange, bis der Gegner das Gelände durchkämmt.

Die toten Soldaten in der Kesselschlacht von Falaise wurden vor Ort verscharrt.
In den 1950er Jahren wurde in La Cambe ein deutscher Gefallenenfriedhof angelegt und über 12000 Tote aus ihren alten Gräbern in der Region Calvados und Orne exhumiert und beigesetzt.
Heute liegen hier 21 222 Soldaten beerdigt. Es bleiben viele Gebeine von nicht identifizierten Gefallenen in der Landschaft zurück.